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Emerging Interest

3 Tipps, wie Spenden wirklich helfen können

Content Manager bei REYL Group
Emmy Plaschy
Group 7 Artikel, 4 Min. Lesezeit

Wenn uns die Pandemie eins gelehrt hat, dann dass Spenden gut ist für deine Gesundheit, die Gemeinschaft und dein Team.

Grosszügigkeit ist eine der wesentlichsten Eigenschaften des Menschen. Sie haben nicht zwingend mit Persönlichkeitsmerkmalen oder Demografie zu tun. Mit dem von den zwei amerikanischen Forscherinnen Konrath und Handy entwickelten Akronym TASTE lassen sich die häufigsten Gründe fürs Spenden einfach merken:

  • Vertrauen (Trust) – z.B. in eine Wohltätigkeitsorganisation
  • Altruismus (Altruism) – Die Sorge um andere
  • Soziales (Social) – Spenden, weil es anderen etwas bedeutet
  • Steuern (Taxes) – Das Sparen von Steuern
  • Egoismus (Egoism) – Sich gebraucht fühlen
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Zu geben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, wird in allen Gesellschaften hoch angesehen und von allen Religionen propagiert. Mencius, ein chinesischer Philosoph, der den Konfuzianismus weiterentwickelt hat, schrieb: «Das Geschenk liegt im Schenken selber». Im Buch Deuteronomium, das es sowohl im Juden-, als auch im Christentum gibt, heisst es: «Schenkt grosszügig und tut dies ohne widerwilliges Herz». Der Hinduismus sagt in der Schrift Bhagavad Gita «Schenken […] ohne den Gedanken daran, etwas zurückzubekommen […] ist erleuchtetes Schenken». Und schliesslich ist die Wohltätigkeit eine der fünf Säulen des Islam, genannt Zakāt – eine Form der Läuterung und des Dienstes an Gott. Doch egal, ob das Schenken religiös motiviert ist oder nicht, es bringt sowohl dem Beschenkten als auch dem Schenkenden zahlreiche Vorteile.

Der Nutzen des Schenkens: Wissenschaftlich erwiesen.

«Ich habe herausgefunden, dass Schenken die Seele des Schenkenden befreit», sagte die US-amerikanische Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin Maya Angelou. Die Wissenschaft bestätigt dies. Denn es hat sich gezeigt, dass das Geben unser eigenes Leben und das Leben anderer langfristig auf vier Arten verbessert:

  • Positive Gefühle
    Immer, wenn Menschen spenden, wird das Belohnungssystem des Gehirns aktiviert. Forscher der Universität Oregon haben durch MRT-Tests herausgefunden, dass Spenden die gleichen Hirnareale befeuert wie Essen oder Drogen.
  • Besseres Selbstwertgefühl
    Menschen wollen erfolgreich sein. Dieses Bedürfnis versuchen wir durch diverse berufliche oder familiäre Tätigkeiten zu befriedigen. Ehrenamtliches Engagement oder die Unterstützung von Angehörigen vermittelt uns ein Gefühl der Sinnhaftigkeit.
  • Verringertes Depressions-Risiko
    Wer anderen hilft, bekommt einen anderen Blick auf die eigenen Probleme, indem er aus erster Hand erlebt, dass auch andere schwere Zeiten durchmachen. So fanden Forscher der Stanford University heraus, dass Menschen, die nach dem Verlust eines nahen Menschen anderen helfen, besser durch die Trauerphase kommen. Wer anderen hilft, bekommt einen anderen Blick auf die eigenen Probleme. Indem er aus erster Hand erlebt, dass auch andere schwere Zeiten durchmachen. So fanden Forscher der Stanford University heraus, dass Menschen, die nach dem Verlust eines nahen Menschen anderen helfen, besser durch die Trauerphase kommen.
  • Bessere Gesundheit, längeres Leben
    Indem es Stimmung und Selbstwertgefühl verbessert, wirkt sich Schenken direkt positiv auf die Gesundheit aus. Und wie eine Studie der Universität Michigan gezeigt hat, führt Schenken zu nichts weniger, als zu einem längeren Leben. Indem es Stimmung und Selbstwertgefühl verbessert, wirkt sich Schenken direkt positiv auf die Gesundheit aus. Und wie eine Studie der Universität Michigan gezeigt hat, führt Schenken zu nichts weniger als zu einem längeren Leben.
Eine Mutter, die mit ihrem Kind teilt

Die Elemente für wirksames Spenden

Spenden als Einzelperson ist einfach. Damit Spendeninitiativen in Unternehmen wirksam sind, müssen sie drei Bedingungen erfüllen:

  1. Es braucht die volle Unterstützung des Managements, die klar an die Mitarbeitenden kommuniziert wird.
  2. Alle Mitarbeitenden müssen von einer Spendenaktion überzeugt sein.
  3. Die Auswirkungen auf die Gesellschaft müssen sichtbar und nachvollziehbar sein.

Die REYL-Gruppe nutzte diese Strategie während der Pandemie in all ihren Büros und beteiligte sich an allen Spendenaktionen ihrer Mitarbeitenden. Die Initiative hatte gleich mehrere Vorteile: Sie verdoppelte die Spendensumme und gab allen das Gefühl, noch engagierter zu sein.

Diese Infografik zeigt die Organisationen, die davon profitierten:

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Immer, wenn Menschen spenden, wird das Belohnungssystem des Gehirns aktiviert.

Bis heute belaufen sich die von den Mitarbeitenden gesammelten Spenden auf über 55’000 Franken. Ein grosses Engagement und ein noch viel grösserer Erfolg.

Fürsorge über COVID hinaus

Die Pandemie betrifft den ganzen Planeten. Doch je nach Land hat sie die Menschen unterschiedlich getroffen. Zahlreiche einzigartige Initiativen gingen viral, zum Beispiel kostenlose Essenslieferungen für Ältere oder nachbarschaftliches Singen von den Balkonen.

Und wie haben die Angestellten bei REYL sich in diesen herausfordernden Zeiten für die Gemeinschaft eingebracht? Der CEO von REYL Dubai, Nicolas Farah, meintdazu: «In Dubai war die schlimmste Zeit des Lockdowns während des Ramadans. Normalerweise eine Zeit der Einkehr, des gemeinschaftlichen Essens und der Familienbesuche. Als sich die Pandemie unter den ärmsten Bevölkerungsschichten verbreitete, war ich von der Spendenbereitschaft unseres Teams begeistert. Das Spendenprogramm für den Roten Halbmond war ein riesiger Erfolg.»

Schenken beginnt bei unseren Nächsten

Spenden ist eine Möglichkeit, etwas zu verändern. Es ist auch eine Möglichkeit, den Menschen in unserer nächsten Umgebung mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Hierzu sagt Evelyn Chan, Sachbearbeiterin bei REYLSingapur: «Wie wir uns untereinander während COVID-19 helfen ist tolles Teamwork. Meine Kollegen zum Beispiel, die zur Arbeit ins Büro kamen, haben sich dort um meine Pflanzen gekümmert. Toll war auch, dass unser CEO persönlich angerufen hat, um zu fragen, wie es uns geht. Um unsere Moral bei einer virtuellen Party zu steigern, bekamen mal alle Mitarbeitenden während eines Zoom-Meetings zwei Becher Glace».

Und Riccardo Moriani, Leiter der REYL-Niederlassung in Lugano, kommt zum Schluss: «Der Kampf gegen COVID befördert Solidarität mehr denn je. Der Virus hat uns hier schwer getroffen, doch mit ihm verbreitete sich auch der Zusammenhalt untereinander. Dabei habe ich gelernt, dass selbst unsere kleinsten Handlungen grosse Auswirkungen haben können. Corona verändert unsere Welt. Aber statt uns auseinander zu treiben, bringt es uns näher zusammen».

Also: Trotz ihrer schlimmen Auswirkungen und der ungewissen Zukunft hat diese Pandemie vielleicht doch einen positiven, bleibenden Effekt – wenn wir daraus lernen, zu geben.

 

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Haftungsausschluss:

Alpian hat bei der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) einen Antrag auf eine Vollbanklizenz eingereicht. Der Inhalt dieser Publikation dient nur zu Informationszwecken. Diese Informationen sollten nicht als Rechts-, Steuer-, Anlage-, Finanz- oder sonstige Beratung ausgelegt werden.

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Emmy Plaschy
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